Leitfaden «Digitale Medien in der OKJA» [Tipp-Sprint 2/6]

Dass ich über den Leitfaden «Digitale Medien in der OKJA» des DOJ noch nicht gebloggt habe, ist gleich mehrfach schmerzlich. Vor allem weil es ein wichtiges Dokument ist, um Einrichtungen der Jugendarbeit auf den Weg hin zu einem eigenen Konzept für die Arbeit mit Medien zu bringen. Noch dazu sind einige Gedanken von mir eingeflossen, die ich zusammen mit Olivier Steiner in einem Zusatzdokument formulieren durfte. Und nicht zuletzt finde ich es spannend, diese Publikation nicht als PDF, sondern als Wiki zu veröffentlichen. Das passt gut zu der Notwendigkeit zu Aktualität, die mit dem Thema verbunden ist.

Continue reading…

Hello World – einsteigen in Technik, Robotik und Coding [Tipp-Sprint 1/6]

In einem guten Jahr Blogpause sind trotzdem einige Fundstücke zusammengekommen, über die ich es wichtig finde zu sprechen. Weil sie mittlerweile nicht mehr sooo neu sind, aber immer noch aktuell und interessant, mache ich einen Sprint und werde die sechs Materialientipps in den nächsten drei Wochen schnell hintereinander, kurz und bündig vorstellen.

Kein Titel ist besser geeignet, diese kurze Tipp-Parade zu eröffnen als das Handbuch «Hello World»: In dieser Publikation stellen die Macher_innen des gleichnamigen Programms Konzepte und Materialien für Einsteiger_innenworkshops zu Technik, Robotik und Coding vor – zusammen mit ihren Erfahrungen aus jahrelanger Arbeit. Die Broschüre ist kostenlos und frei verfügbar und soll anregen, eigene Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu initiieren.

Continue reading…

Mit digitalen Spielen pädagogisch arbeiten

Jugendarbeit, die Medien zu einem Teil ihres pädagogischen Repertoires machen möchte, kommt natürlich an digitalen Spielen (aka Games :)) nicht vorbei. Gerade für Einsteiger_innen in Sachen Computerspielen stellt sich aber schnell die Frage, wie eine solche pädagogische Arbeit denn konkret aussehen kann. Eine Handreichung des Instituts Spielraum an der TH Köln ist hier ein Glücksfall.

Continue reading…

Digitale Medien in der OKJA

Erfreulicherweise mehren sich in jüngster Zeit wieder die Veröffentlichungen zu einer Mediatisierung (aka «Digitalisierung») von Kinder- und Jugendarbeit. Der jüngste Beitrag kommt vom Dachverband Offene Kinder- und Jugendarbeit Schweiz (DOJ), der die aktuelle Ausgabe seiner Zeitschrift InfoAnimation dem Thema «Digitale Medien in der offenen Kinder- und Jugendarbeit» gewidmet hat (Spoiler: Ich habe auch dazu beitragen dürfen).

Continue reading…

Publikationen zu Praxiskonzepten von (mediatisierter) Jugendarbeit

In der InfoAnimation 2/2018 des DOJ hatte ich Gelegenheit, in einem Artikel meine Vorstellungen zur Integration von digitalen Medien in die OKJA darzulegen. Ich bin ja der Auffassung, dass es eine konzeptionelle Weiterentwicklung der Jugendarbeit braucht, um Jugendliche beim Aufwachsen in einer mediatisierten Gesellschaft zu begleiten.

Gleichzeitig gibt es für die Praxis jedoch auch schon viele Beispiele für eine Integration von Medien in die Arbeit. Diese hatten im Artikel nicht Platz, deswegen hier der digitale Anhang. 🙂

Continue reading…

Vorschläge für eine mediatisierte Jugendarbeit

Was ist «digitale Jugendarbeit»? Natürlich sind sich alle eigentlich einig, dass der Begriff verkürzt ist, aber er wird dennoch mehr und mehr diskutiert. Und so hat auch eine Expert_innengruppe der EU den Begriff (bzw. «Digital youth work») als Bezugspunkt genommen, um sich mit mediatisierter Jugendarbeit (wie ich es nennen würde) zu beschäftigen.

Als ein Ergebnis aus der Arbeit der Gruppe ist jüngst ein Bericht veröffentlicht worden, in dem verschiedene Arbeitsdefinitionen und vor allem konkrete Ansatzpunkte und Praxisbeispiele für mediatisierte Jugendarbeit benannt und beschrieben werden. Und das macht aus meiner Sicht den Bericht (der kostenlos online verfügbar ist) zu einer wirklich lesens- und bedenkenswerten Quelle, wenn es darum geht, Medien in die jugendarbeiterische Praxis zu integrieren.

Continue reading…

Fifty ways to (not) convert LaTeX to Word

Nachdem ich sieben Jahre mit nur kleinen Rucklern mit LaTeX meine Dissertation erstellt und schliesslich nicht nur ein erfolgreiches, sondern auch seeehr ansehnliches Ergebnis produziert habe, war es dann am Ende der Verlag, der den Endgegner gegeben hat: «Eine Publikation ist nur auf Word-Basis möglich!»

Nun stand ich vor der Aufgabe, in kurzer Zeit ein Worddokument aus einer recht komplexen Vorlage zu erstellen. Weil ich an keiner Stelle im Netz alle letztendlich entdeckten Möglichkeiten gesammelt gefunden habe, schreibe ich hier die entdeckten Wege auf, zusammen mit einem Erfahrungsbericht für alle Menschen mit begrenztem Zeitbudget und ebenso begrenzten LaTeX- und Kommandozeilen-Skills:

Continue reading…

Auch Du kannst teilen!

Meiner Meinung nach können Medienpädagog_innen nur dann einigermaßen mit der immensen Innovationsdynamik im Medienbereich und damit auch der Medienpädagogik umgehen, wenn sie ihr Wissen weitergeben und solidarisch mit anderen zusammenarbeiten. Das ist der naheliegendste und pragmatischste Grund, das eigene KnowHow zu teilen. Und mensch kann auch noch einen Schritt weitergehen und der Meinung sein, Teilen und Solidarität seien wichtige Prinzipien für eine Gesellschaft und es einfach auch deswegen tun.

Ich teile gern und zwar aus beiden Gründen. Deswegen stelle ich meine Erkenntnisse und Erfahrungen im Medienpädagogik Praxis-Blog, auf Barcamps und auch im persönlichen Austausch zur Verfügung. Ich stolpere aber immer wieder über bestimmte Anfragen und nutze das nun als Impuls, hier mal aufzuschreiben, wie ich mir wechselseitiges Teilen wünsche.

Continue reading…

«Wo sind all die Indianer hin?»

An diesem Wochenende habe ich mal wieder begeistert beim Educamp mitgemacht, diesmal in Hattingen (#echat14). Der Rahmen war innovativ und hilfreich (erstmals gemeinsam übernachten), die Organisation super, die Teilgeber_innen engagiert wie immer und die Sessions entsprechend spannend. Soweit (fast) alles beim Alten. 🙂

Was fehlt: außerschulische Medienpädagogik

Spätestens bei der Session «Was heißt heute
Medienpädagogik?»
ist für mich eine negative Entwicklung deutlich geworden, die mir schon beim letzten Camp aufgefallen ist: Es gibt fast keine Teilgeber_innen aus der außerschulischen Medienpädagogik mehr – und ebenso wenige «dezidierte» Medienpädagog_innen.

Continue reading…