Eike Rösch

Mit digitalen Spielen pädagogisch arbeiten

Jugendarbeit, die Medien zu einem Teil ihres pädagogischen Repertoires machen möchte, kommt natürlich an digitalen Spielen (aka Games :)) nicht vorbei. Gerade für Einsteiger_innen in Sachen Computerspielen stellt sich aber schnell die Frage, wie eine solche pädagogische Arbeit denn konkret aussehen kann. Eine Handreichung des Instituts Spielraum an der TH Köln ist hier ein Glücksfall.

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Digitale Medien in der OKJA

Erfreulicherweise mehren sich in jüngster Zeit wieder die Veröffentlichungen zu einer Mediatisierung (aka «Digitalisierung») von Kinder- und Jugendarbeit. Der jüngste Beitrag kommt vom Dachverband Offene Kinder- und Jugendarbeit Schweiz (DOJ), der die aktuelle Ausgabe seiner Zeitschrift InfoAnimation dem Thema «Digitale Medien in der offenen Kinder- und Jugendarbeit» gewidmet hat (Spoiler: Ich habe auch dazu beitragen dürfen).

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Publikationen zu Praxiskonzepten von (mediatisierter) Jugendarbeit

In der InfoAnimation 2/2018 des DOJ hatte ich Gelegenheit, in einem Artikel meine Vorstellungen zur Integration von digitalen Medien in die OKJA darzulegen. Ich bin ja der Auffassung, dass es eine konzeptionelle Weiterentwicklung der Jugendarbeit braucht, um Jugendliche beim Aufwachsen in einer mediatisierten Gesellschaft zu begleiten.

Gleichzeitig gibt es für die Praxis jedoch auch schon viele Beispiele für eine Integration von Medien in die Arbeit. Diese hatten im Artikel nicht Platz, deswegen hier der digitale Anhang. 🙂

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Vorschläge für eine mediatisierte Jugendarbeit

Was ist «digitale Jugendarbeit»? Natürlich sind sich alle eigentlich einig, dass der Begriff verkürzt ist, aber er wird dennoch mehr und mehr diskutiert. Und so hat auch eine Expert_innengruppe der EU den Begriff (bzw. «Digital youth work») als Bezugspunkt genommen, um sich mit mediatisierter Jugendarbeit (wie ich es nennen würde) zu beschäftigen.

Als ein Ergebnis aus der Arbeit der Gruppe ist jüngst ein Bericht veröffentlicht worden, in dem verschiedene Arbeitsdefinitionen und vor allem konkrete Ansatzpunkte und Praxisbeispiele für mediatisierte Jugendarbeit benannt und beschrieben werden. Und das macht aus meiner Sicht den Bericht (der kostenlos online verfügbar ist) zu einer wirklich lesens- und bedenkenswerten Quelle, wenn es darum geht, Medien in die jugendarbeiterische Praxis zu integrieren.

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Fifty ways to (not) convert LaTeX to Word

Nachdem ich sieben Jahre mit nur kleinen Rucklern mit LaTeX meine Dissertation erstellt und schliesslich nicht nur ein erfolgreiches, sondern auch seeehr ansehnliches Ergebnis produziert habe, war es dann am Ende der Verlag, der den Endgegner gegeben hat: «Eine Publikation ist nur auf Word-Basis möglich!»

Nun stand ich vor der Aufgabe, in kurzer Zeit ein Worddokument aus einer recht komplexen Vorlage zu erstellen. Weil ich an keiner Stelle im Netz alle letztendlich entdeckten Möglichkeiten gesammelt gefunden habe, schreibe ich hier die entdeckten Wege auf, zusammen mit einem Erfahrungsbericht für alle Menschen mit begrenztem Zeitbudget und ebenso begrenzten LaTeX- und Kommandozeilen-Skills:

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Auch Du kannst teilen!

Meiner Meinung nach können Medienpädagog_innen nur dann einigermaßen mit der immensen Innovationsdynamik im Medienbereich und damit auch der Medienpädagogik umgehen, wenn sie ihr Wissen weitergeben und solidarisch mit anderen zusammenarbeiten. Das ist der naheliegendste und pragmatischste Grund, das eigene KnowHow zu teilen. Und mensch kann auch noch einen Schritt weitergehen und der Meinung sein, Teilen und Solidarität seien wichtige Prinzipien für eine Gesellschaft und es einfach auch deswegen tun.

Ich teile gern und zwar aus beiden Gründen. Deswegen stelle ich meine Erkenntnisse und Erfahrungen im Medienpädagogik Praxis-Blog, auf Barcamps und auch im persönlichen Austausch zur Verfügung. Ich stolpere aber immer wieder über bestimmte Anfragen und nutze das nun als Impuls, hier mal aufzuschreiben, wie ich mir wechselseitiges Teilen wünsche.

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«Wo sind all die Indianer hin?»

An diesem Wochenende habe ich mal wieder begeistert beim Educamp mitgemacht, diesmal in Hattingen (#echat14). Der Rahmen war innovativ und hilfreich (erstmals gemeinsam übernachten), die Organisation super, die Teilgeber_innen engagiert wie immer und die Sessions entsprechend spannend. Soweit (fast) alles beim Alten. 🙂

Was fehlt: außerschulische Medienpädagogik

Spätestens bei der Session «Was heißt heute
Medienpädagogik?»
ist für mich eine negative Entwicklung deutlich geworden, die mir schon beim letzten Camp aufgefallen ist: Es gibt fast keine Teilgeber_innen aus der außerschulischen Medienpädagogik mehr – und ebenso wenige «dezidierte» Medienpädagog_innen.

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Ein Blog. Noch eins??

Nun ist es also soweit: Ich starte mit einem persönlichen Blog. Aufmerksame Beobachter_innen mögen sich fragen:

„Wieso denn noch eins? Der macht doch schon das Medienpädagogik Praxis-Blog?“

Stimmt. Aber es geht noch weiter.

Um was gehts hier?

Nach dem Motto „Medienpädagogik muss politischer werden“ werde ich hier in Zukunft, wenn es mir in den Fingern juckt, persönliche Statements zu aktuellen Diskussionen in der Medienpädagogik und darüber hinaus posten. So ein „richtiges“ Blog halt: persönlich, unregelmäßig, parteiisch.

Nicht, dass unser Praxis-Blog nicht persönlich und auch parteiisch wäre. Es ist aber vor allem als eher zeitlose Online-Veröffentlichung erfolgreich geworden und das soll auch so bleiben. Und hier kann ich noch eins draufsetzen.

Und sonst so?

Dieses Blog läuft mit Ghost, einer (momentan) neuen, freien Blogsoftware, die (noch) beta ist. Technische Unzulänglichkeiten bitte ich daher zu entschuldigen – ich bin dankbar für Hinweise auf Fehler oder Hänger.
(Update: Im Januar 2020 habe ich dieses Blog auf WordPress migriert. Ghost ist mir auf die Dauer zu aufwändig in der Pflege und hat mir zu wenige «schöne» Angebote.)

In diesem Sinne: Viel Spaß! Und freudiges Kommentieren! 🙂